Der Wetterballon
Der Wetterballon wird in der Meteorologie zum Transport von Messgeräten und Radiosonden verwendet. Er erreicht dabei Höhen über 30 km. In diesen Höhen dehnt er sich über 12 m aus. Der Wetterballon wiegt circa 200 g und besteht aus Latex. Bei den Füllungen wird Helium oder Wasserstoff verwendet. Wasserstoff hat den Vorteil, wesentlich billiger zu sein und ist leichter verfügbar. Jedoch stellt sich beim Wasserstoff das Problem der Entflammbarkeit.
Zu beachten ist bei der Befestigung der Sonde, dass sie genügend Abstand zum Wetterballon hat. Wird der Abstand zu gering, hätte dies eine Verfälschung der Messergebnisse zur Folge.
Da die Haut des Wetterballons ist sehr empfindlich ist, darf sie nur mit Schutzhandschuhen berührt
werden. Selbst kleinste Beschädigungen, die am Boden noch nicht spürbar sind, würden in
großer Höhe und bei voll gespannter Haut zu einem Platzen des Ballons füllen.
Wird der Wetterballon in der Nacht gestartet, kann man ihn bei Sonnenaufgang mit dem bloßen Auge
erkennen, da er sich dann auf seine volle Größe aufgebläht hat. Bei Verwendung eines Fernglases
kann man sogar die Sonde selbst erkennen.
"Ballon fliegen ist z.B. als Geschenk-Gutschein geeignet. Will man wirklich etwas ausgefallenes schenken, bietet sich diese Geschenkidee den Ehemann oder die Kinder an."
