Größe, Tragkraft und Steighöhe
Abhängig ist die Tragkraft eines Gasballons vom Gewicht und vom Volumen. Bei kleinen Forschungsballons
beginnt die Nutzlast bei etwa 0,2 kg.
Mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck. Dadurch dehnt sich das Füllgas im Ballon aus. Da aber
der sinkende Druck und die Dichte im Ballon, welche für den Auftrieb zuständig sind, proportional
zueinander sinken, bleibt die Auftriebskraft immer gleich. Die Steighöhe eines Ballons hängt
also von seiner Fähigkeit ab, das sich expandierende Füllgas auszugleichen. Hat sich das Füllgas
bis zu seinem maximalen Fassungsvermögen ausgedehnt, ist die maximale Steighöhe erreicht.
Hält eine Hülle dieser maximalen Expansion nicht Stand, platzt der Ballon. Dies kann zum Beispiel
bei Wettersonden sogar erwünscht sein. Dadurch wird es der Sonde möglich, per Fallschirm zurück
auf die Erde zu kommen. Zum Beispiel platzt ein 800 g Ballon erst in einer Höhe von 33 km. Dort beträgt
der Luftdruck etwa 1% des Bodendrucks.
Durch Optimierung des Verhältnisses von Nutzlast zur Ballongröße und der Füllung
wird eine gute Steigungsrate erzielt. Diese Steigungsraten können bis zu 300 m pro Minute erreichen.
"Ballon fliegen ist z.B. als Geschenk-Gutschein geeignet. Will man wirklich etwas ausgefallenes schenken, bietet sich diese Geschenkidee den Ehemann oder die Kinder an."
